
Auf dem Gelände des Psychiatrischen Spitals Malévoz wurden die alten Gewächshäuser und der historische Gemüsegarten schrittweise aufgegeben. Seit 2022 sind sie in einen lebendigen Permakulturgarten umgewandelt worden, der vom Verein Malévoz, Kunst, Kultur und Erbe getragen wird.
Heute wird der Standort als vielfältig diversifizierter Mikrobetrieb geführt, auf dem Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft angebaut werden – ohne Pflügen und unter Berücksichtigung der Bodengesundheit. Die Ernten werden direkt vor Ort zu einer breiten Produktpalette verarbeitet, ganz im Sinne des Ansatzes «von der Saat bis ins Glas», der lokale Ressourcen gezielt nutzt und aufwertet.
Der Garten ist zudem ein Ort der sozialen Integration: Menschen in Wiedereingliederung nehmen an den Anbau- und Verarbeitungsaktivitäten teil, in einem strukturierenden und wertschätzenden Rahmen.
Der Permakulturgarten von Malévoz zeigt auf anschauliche Weise, wie ein agroökologisches Projekt Lebensmittelproduktion, den Erhalt der Biodiversität und soziale Inklusion miteinander verbinden kann und dabei den Zielen unserer Stiftung entspricht.
Das Projekt hat zum Ziel, einen produktiven Garten auf der Grundlage der Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft zu entwickeln und dabei die Bodenfruchtbarkeit, die Vielfalt der Kulturen sowie die kultivierte Biodiversität zu fördern.
Die Erzeugnisse des Gartens werden durch ihre Verarbeitung und ihre Vermarktung in kurzen Vertriebsketten aufgewertet und stärken so die Verbindung zwischen Produktion und Konsum.
Das Projekt unterstützt zudem die soziale Integration, indem es Menschen in schwierigen Lebenslagen einen strukturierten und wertschätzenden Arbeitsrahmen bietet.
Schliesslich trägt das Projekt zur Wissensvermittlung bei, indem es Weiterbildungen und öffentliche Workshops anbietet, insbesondere im Rahmen der «Université populaire du végétal».
Weitere Informationen finden Sie auf ihrer Website:https://malevozculturel.ch/lieu/integration-sociale/#potager

