Projekt REGENERE in Les Ponts-de-Martel

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Projekt REGENERE in Les Ponts-de-Martel
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In Kürze
REGENERE wird von der Maison de la Tourbière in Les Ponts-de-Martel getragen und erforscht neue Formen der landwirtschaftlichen Nutzung von Torfböden an der Schnittstelle zwischen landwirtschaftlichem Praxiswissen und wissenschaftlicher Forschung. Ziel ist es, den Schutz der natürlichen Lebensräume mit einer wirtschaftlich tragfähigen Landwirtschaft in Einklang zu bringen
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Hintergrund

Torfböden sind wichtige Kohlenstoffspeicher. Werden sie für die Landwirtschaft entwässert, führt die Sauerstoffzufuhr zur Mineralisierung des Torfs und zur allmählichen Freisetzung des gespeicherten Kohlenstoffs, der sich teilweise über mehrere Jahrtausende angesammelt hat. In Les Ponts-de-Martel (NE) zeigt sich diese Herausforderung in einem grossen Moorgebiet im Jura, dessen Geschichte zunächst durch den Torfabbau und später durch die landwirtschaftliche Nutzung entwässerter Torfböden geprägt wurde.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt REGENERE das Ziel, Wasser und Böden zu schützen und zu regenerieren und gleichzeitig eine wirtschaftlich und sozial tragfähige Nutzung des Gebiets sicherzustellen.

Das vom Kompetenzzentrum für Moorlandschaften (CCM) der „Maison de la Tourbière“ getragene Projekt verbindet angewandte Forschung mit praktischen Versuchen vor Ort. Es wird gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten sowie wissenschaftlichen und technischen Partnern umgesetzt.

Konkret geht es darum, den Wasserhaushalt neu zu gestalten und geeignete Anbausysteme zu entwickeln, die gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten erarbeitet und wissenschaftlich überprüft werden.

Unsere Unterstützung

Die Beteiligung der Stiftung Future 3 steht im Einklang mit ihrem Engagement für eine nachhaltige Landwirtschaft, die Förderung der Biodiversität sowie den Schutz der Böden und der Umwelt. REGENERE setzt dieses Engagement konkret um: REGENERE setzt dieses Engagement konkret um: In Les Ponts-de-Martel werden landwirtschaftliche Systeme erprobt, die an entwässerte Torfböden angepasst sind. Dabei verfolgt das Projekt einen wissenschaftlich fundierten, experimentellen und übertragbaren Ansatz.

Ziele

Das Projekt orientiert sich an vier zentralen Zielen:

  • Die Landwirtschaft an degradierte Torfböden anpassen
    Landwirtschaftliche Systeme entwickeln, die den hydrologischen und bodenkundlichen Herausforderungen entwässerter Torfböden gerecht werden, auch wenn der Torf bereits stark degradiert ist. Dazu sollen sowohl die landwirtschaftlichen Praktiken als auch die Anbausysteme angepasst werden. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Diversifizierung der Kulturen und die Auswahl von Arten, die an die spezifischen Standortbedingungen angepasst sind.
  • Den Wasserhaushalt besser steuern und die Böden wirksamer schützen
    Massnahmen erproben, die eine landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen und gleichzeitig die ökologischen Funktionen organischer Böden erhalten.
  • Das System verstehen und seine Funktionsweise messen 
    Die Auswirkungen der umgesetzten Praktiken auf die Böden, das Wasser und die ökologischen Prozesse untersuchen, um die Funktionsweise des Systems wissenschaftlich zu dokumentieren.
  • Ein übertragbares Modell entwickeln
    Die bisherigen Ergebnisse aufarbeiten und daraus ein Modell sowie Erkenntnisse ableiten, die auch für andere Agrarregionen mit vergleichbaren organischen Böden von Nutzen sind.
Ergebnisse
Argumente der Bienen-Initiative

Darum braucht es eine Bienen-Initiative

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Team

Kontakt

Sébastien Tronchet
Generalsekretär
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